mittun im strahlengarten



Das Feld befindet sich im Schwarzacher Ried, nahe des Rickenbachs und ist bestens mit dem Fahrrad zu erreichen. Gerade noch war es ein freies Stückchen Wiese und nun wollen wir es gestalten. Die Grundstruktur ist klar und von mir entworfen, aber es sind Freiräume vorgesehen für Menschen, die sich gerne beim Gärtnern in Gemeinschaft erleben. Bist du einer von ihnen, dann kannst du dir einen Strahl, das ist ein Feld in der Form eines Lichtstrahls, aussuchen. Es gibt größere und kleinere, die du frei nach deinen Wünschen und Ressourcen aussuchen und gestalten kannst. Wir freuen uns an biologischem Anbau, möglichst ohne schwerem Gerät und Motor. Die Gemeinschaftsfläche wird miteinander in Absprache gepflegt und genutzt. Genauso wird das Werkzeug gemeinsam eingebracht, benutzt und gepflegt.  Da ist uns ein achtsamer ausgleichender Umgang und eine offene Kommunikation darüber wichtig. Die gegenseitige Mithilfe in den eigenen Feldern kann sich ergeben, die Verantwortung obliegt aber demjenigen, der das Feld bestellt. Bestimmt gibt es auch mal Ernteüberschuss, der untereinander verteilt werden kann. Auch Kinder sind willkommen. Unsere Vier im Alter von 6-13 Jahren genießen die Weite des Schwarzacher Rieds ganz unterschiedlich auf ihre Art und Weise. Noch nie waren wir dort, ohne etwas Neues zu entdecken: die Störche, die durchs Feld staken; Falken, mit denen geübt wird; Nachbars Hund zum Spielen; Rinder, die das letzte frische Grün verzehren; das Auland des Rickenbachs... Sie nutzen die Weite zum Sausen oder die Ruhe zum Lesen.

Ich lasse mich nur noch von Menschen finden, die den Wert dieser Gartenfläche schätzen und gerne bereit sind, dafür auch etwas herzugeben. So haben beide einen Gewinn daraus und können frohen Mutes gemeinsam arbeiten und ernten. Es wird eine Pacht zu entrichten sein und es gibt ein Stundenkontingent an Arbeit für die Gemeinschaftsfläche. Solltest du ein Talent haben, das mir fehlt, können wir gerne individuell über einen Ausgleich sprechen.
 

Status quo: Auf Seiten der Straße ist ein Weidenzaun angelegt, die Felder sind abgesteckt und teilweise mit Stroh bedeckt, sodass sich im Frühjahr die Erde auftun kann. Ein Klohäuschen gibt`s und ein Plätzchen für den Grünmüll. Einige Strahlen sind schon mit Stroh bedeckt und es kann gleich losgestartet werden. Einige Strahlen sind noch wiesengrün. Ein Graben mit Wasser begrenzt den Garten im Norden. Die Gemeinschaftsfläche, die ich gerne als Tanzboden sehe, ist in Vorbereitung.

Gärtnerfamilien


 * Wir: Christiane (46) und Daniel (45) mit Gabriel (13), Marlena (11), Carolin (9) und Adele (6)
 * hier könnte dein Name stehen